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Endoskopie – So schonend kann eine Bauchspiegelung sein

Endoskopie – <b>So schonend kann eine Bauchspiegelung sein</b>

Medizinisch elegant und für die Patientin sehr schonend: Die transvaginale Bauchspiegelung, die die Funktionstüchtigkeit der Eileiter in einer kurzen Narkose abklärt, wird nur in wenigen deutschen Kinderwunschzentren durchgeführt – im Rhein-Main-Gebiet ab 2017 ausschließlich bei uns.

Eileiter, Eierstöcke, Gebärmutter – nur drei Beispiele für die Teile des weiblichen Körpers, die dafür sorgen, dass eine Fortpflanzung möglich sein sollte. Kommt es im Bereich des Beckens zu Störungen, bleibt der Kinderwunsch oft unerfüllt. Deshalb schauen wir uns diesen so wichtigen Bereich genau an: Mit Hilfe einer Bauchspiegelung können wir das Becken umfassend abklären, können die Durchgängigkeit der Eileiter prüfen und zum Beispiel eine potenzielle Endometriose (versprengte Gebärmutterschleimhaut) feststellen oder ausschließen.

Das Besondere einer Endoskopie ist, dass erkannte Krankheiten oder Veränderungen meist direkt behandelt werden können. Das Gerät zur Spiegelung, das in die Bauchhöhle eingeführt wird, trägt u.a. eine kleine Kamera, die die Bilder auf einen Monitor überträgt.

Üblich für eine Bauchspiegelung ist normalerweise die Durchführung bei Vollnarkose sowie – zur Schaffung von Platz – die Einleitung von Kohlendioxid in das kleine Becken. Die bei uns verwendete Methode ist jedoch deutlich schonender: Am tiefsten Punkt der Bauchhöhle erreichen wir durch eine Punktion hinter der Gebärmutter, dem sogenannten Douglasraum, einen leichten Zugang zur Bauchhöhle.

Außerdem wird das kleine Becken nicht mit Kohlendioxid aufgefüllt, sondern mit ca. 200 ml einer sterilen Kochsalzlösung. Dadurch gelingt ohne Hilfseinstiche eine präzise Abklärung sowohl der Tubendurchgängigkeit als auch des gesamten kleinen Beckens.

In den vergangenen Jahren fand dieser Zugangsweg eine stärkere Verbreitung, vor allem durch die Entwicklung kleinerer Optiken und eines speziellen Springfedermechanismus für die Punktion. In Kombination mit der Gebärmutterspiegelung, die sinnvollerweise vorab durchgeführt wird, bezeichnet man das Verfahren als transvaginale Endoskopie (TVE).

Daneben kann die Tubendurchgängigkeit auch durch die Hysterokontrast-Sonographie (HyCoSy) untersucht werden. Dabei wird ein kleiner flexibler Katheter vor dem Eisprung in die Gebärmutter eingelegt, über den bis zu 10 ml eines Kontrastmittels vorsichtig eingespritzt werden. Auch diese Methode ist ambulant durchführbar.

Selbstverständlich führen wir Untersuchungen im Kinderwunsch- und Hormonzentrum Frankfurt mit modernsten Ultraschallgeräten durch, die höchste Genauigkeit garantieren. Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin – wir zeigen und erklären Ihnen gerne alles im Detail.

Terminvereinbarung:

Sprechstundentermine können Sie vereinbaren unter:
Telefon: +49 (0) 69 2196-7400
E-Mail: info@kinderwunschzentrum-frankfurt.de

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